Die Feldgeschworenen, auch „Siebener“ genannt, üben ein traditionsreiches und verantwortungsvolles Amt aus. Sie wirken bei der Kennzeichnung und Sicherung von Grundstücksgrenzen mit und leisten mit ihrer Ortskenntnis und Erfahrung einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinde. Das Feldgeschworenenwesen ist eine jahrhundertealte Tradition, die bis heute einen besonderen Stellenwert hat.
In der Gemeinderatssitzung im Oktober durfte ich drei langjährige Feldgeschworene aus ihrem Amt verabschieden. Ludwig Kraus, Alois Brunhuber und Hubert Wörz haben ihr Amt seit November 2008 ausgeübt und sich über viele Jahre hinweg mit großem Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit für diese wichtige Aufgabe eingesetzt.
Für ihre langjährige Tätigkeit sprach ich ihnen meinen herzlichen Dank und meine Anerkennung aus. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte ich ihnen jeweils ein Geschenk. Für ihren Einsatz und ihren wertvollen Beitrag für unsere Gemeinde sage ich ein herzliches Vergelt’s Gott.
Gleichzeitig wurden drei neue Feldgeschworene in ihr Amt eingeführt. Georg Motzer, Michael Hartmann und Karl Seif wurden offiziell vereidigt und übernehmen künftig diese besondere Aufgabe. Für ihre neue Tätigkeit wünsche ich ihnen viel Erfolg, eine gute Zusammenarbeit und stets eine glückliche Hand.
Es freut mich sehr, dass sich Menschen bereit erklären, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und damit eine wertvolle Tradition fortzuführen. Mein Dank gilt sowohl den ausgeschiedenen als auch den neuen Feldgeschworenen.
Tradition bewahren und Verantwortung weitergeben, dafür stehen die Feldgeschworenen.
Mit den besten Grüßen aus dem Rettenbacher Rathaus
Ihre
Sandra Dietrich-Kast
Erste Bürgermeisterin

