Aktuelles aus dem Gemeinderat – Sitzung vom 15. Juni 2026: Ausbau der Staatsstraße 2024 und Anschluss des geplanten Radwegs in Richtung Naherholungsgebiet Silbersee

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Staatliche Bauamt Krumbach plant den Ausbau der Staatsstraße 2024 zwischen unserem Ortsteil Remshart und Offingen. Auf der Westseite entsteht ein Geh, Rad und Wirtschaftsweg und anstelle der Einmündung der Kreisstraße GZ 31 von Rettenbach kommend ein Kreisverkehr.

Auf meine Einladung hin waren bei der Sitzung des Gemeinderats am 15. Juni mit Henrik Vosdellen und Wiebke Wagner ein Vertreter und eine Vertreterin des Staatlichen Bauamts Krumbach zu Gast, um das Gemeinderatsgremium im Vorgriff auf das anstehende Planfeststellungsverfahren über den Ausbau zu informieren. Die Kosten belaufen sich auf einen Betrag in Höhe von rund neun Millionen Euro.
Was unseren geplanten Radweg betrifft:

Unabhängig davon, ob dieser auf der Südseite der Kreisstraße oder auf der Nordseite verlaufen wird, lassen die Planungen für beide Varianten einen Anschluss an den vorgesehenen Geh, Rad und Wirtschaftsweg sowie eine Weiterführung über den gegenüberliegenden Feldweg zum Naherholungsgebiet Silbersee zu. Die Verbindungen nach Remshart und Offingen werden ebenfalls berücksichtigt.

Entsprechend dazu wird unser Planungsbüro die Planungen für unseren Radweg weiterführen. Änderungen an den Plänen des Staatlichen Bauamts Krumbach wären mit einem enormen Aufwand verbunden und würden das kurz vor dem Planfeststellungsverfahren stehende Vorhaben erheblich verzögern. Ziel ist, dass ab dem Jahr 2028 mit dem Umsetzen der Maßnahmen begonnen werden kann.

Wir streben für unseren Radweg nach wie vor die Südvariante an. Entgegen vorausgegangenen Aussagen ist hierzu jedoch noch einiges an Abstimmungen mit den Grundstückseigentümern erforderlich. Nachdem es sich dabei um Grundstücksangelegenheiten handelt, war dies wiederum Teil der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung. Einige der Punkte eines zu der Sitzung vorliegenden Antrags hatten sich damit erübrigt und auch ein Vorbereiten entsprechender Entwürfe notarieller Kauf und Tauschverträge sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

Im Rahmen des Kommunalen Investitionsbudgets des Bundes wurden unserer Gemeinde Mittel in Höhe von 230.887 Euro zugeteilt. Die Verwendung unterliegt gewissen Vorgaben, wir werden den Betrag für Maßnahmen für die Infrastruktur vorsehen. Dies wären in unserem Fall die Realisierung des Radwegs oder auch solche im Bereich der gewünschten Bushaltestellestellen-Verlegung in Rettenbach.

Was mich besonders freut: Wir haben jetzt wieder eine Jugendreferentin. Unsere Mitbürgerin Anica Egger aus Remshart hat sich bereit erklärt dieses Amt zu übernehmen und ist damit die Nachfolgerin von Hedwig Feucht, die, wie Sie sicherlich wissen, aus dem Gemeinderat auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.

Der Sommer ist da. Ich wünsche Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, nun schöne und angenehme Tage.

Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Dietrich-Kast, Erste Bürgermeisterin